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WELTRAUM-GEBURTSTAG (Juni 2011) EINLADUNG
![]() Für die Einladungen habe ich wundervolle Weltraumstempel von einer Bekannten geschickt bekommen und auch selbst besorgt. Für das Deckblatt habe ich weiße Karteikarte mit hellblauer Sprühfarbe eingefärbt, die auch ein bisschen glimmert, das passt perfekt als Sternenhimmel. Die Motive und das Wort Einladung sind aufgestempelt und mit einem Stift noch ein Rahmen gezogen. Doch der Clou steckt im Inneren, denn ich habe eine kleine Pop-up-Karte gewerkelt. Wenn man die Karte öffnet, dann steht auf der Unterseite der mit PC erstellte und ausgedruckte Text. Auf der Oberen Seite nochmal ein Weltraum-Bild und dazwischen schweben wie von Zauberhand ein paar Astronauten.
![]() Der Trick ist eigentlich ganz einfach, denn ich habe aus fester Folie eine Spirale geschnitten. Den äußeren Ring unten aufgeklebt und den Mittelpunkt oben befestigt. An den Rundungen dazwischen sind die gestempelten und ausgeschnittenen Astronauten angeklebt. Beim Öffnen der Karte zieht sich die Spirale auseinander und die Astronauten schweben zwischen den Blättern. TISCHDEKORATION
Über den Tisch habe ich wieder eine Geburtstagszahl gehängt. Das ist inzwischen ja schon Tradition. Natürlich weltraummäßig gestaltet mit ausgedrucktem Sternenpapier im Hintergrund und im Vordergrund ausgedruckte Planeten und auf Tonkarton aufgeklebte Serviettenmotive.
Die Zahl kam wieder an die Lampe und rechts und links davon eine Weltraum-Wimpelkette, die ich gemeinsam mit ein paar Preisen bei www.firlefantastisch.de bestellt habe.
![]() Auf dem Tisch liegt eine dunkelblaue Papiertischdecke verziert mit giftgrünen Dekosteinen und ausgestanzten silbernen Sternen.
![]() ![]() So sah der Essplatz aus:
Als Platzdeckchen ein einlaminiertes Bild mit allen Planeten unseres Sonnensystems, darauf einen Glasteller und im Glas ein wunderschön geschnörkelten Strohhalm. Der kam gut an. Als Platzkärtchen habe ich diesmal kleine Raketen gebastelt. Dafür habe ich diese Rollen benutzt auf denen Alufolie aufgewickelt war. Einfach mittig durchgeschnitten. Silber angestrichen, unten über Kreuz roten Tonkarton als Standfuß, oben eine Spitze, die ebenfalls aus rotem Tonkarton ist. Und zum Schluss hab ich jeweils ein Bildchen und eine Namensbanderole aufgeklebt.
![]() Diese Salatcontainer hatte ich eigentlich besorgt, damit die Kids ihre Preise in diesen "Ufos" unterbringen können. Aber da ich die Tischunterlagen und die Tischkärtchen usw. immer mitgebe war es einfach zu klein.. Also hab ich sie auf den Kaffetisch als Ufo-Schale gestellt und kleine Planeten und Raketen zum Essen reingetan. Die Füße des Ufos sind solche Stäbe vom Magnet-Spielzeug. Wir haben mal sehr preiswerte gekauft, da fallen die ganzen Mini-Magneten raus. Solche rausgefallenen Magneten habe ich innen angebracht und außen noch funktionierende Stäbe. Mit der etwas leichteren Keksbefüllung stand das Teil auch noch auf den Füßen.
![]() Außerdem habe ich ein "spaciges" Windlicht gebastelt indem ich einen einfachen Topfkratzer mittig auseinander gezogen und über ein Glas gestülpt habe.
PARTYSPEISEN Da wir wieder zweimal gefeiert haben, also einmal mit der Familie und einmal mit den Kindern, gab es auch zwei verschiedene Kuchen.
Für diesen Kuchen zur Familienfeier habe ich einen Tortenaufleger benutzt, den ich auch mitbestellt hatte. Die "10" besteht aus Keksen, bei denen ich vor dem Backen einen kleinen Spieß reingesteckt habe, so konnte ich die Zahl prima auf dem Kuchen befestigen. Eigentlich sollte vor der 10 noch ein kleines Spaceshuttle stehen. Ich hatte es auch extra aus der Spielkiste rausgesucht und gründlich gereinigt. Allerdings dann so gut beiseite gelegt, dass ich es nicht mehr fand - lach. Die silbernen Kerzen passen prima dazu, finde ich.
![]() Dieser Raketenkuchen ist für die Kinderfeier ist genauso wie der andere ein Vanillecreme-Kuchen mit Mandarinen (sehr einfach und sehr lecker). Nur hab ich diesmal die Creme blau eingefärbt und silberne Zuckersterne darauf verteilt. Auch wieder silberne Kerzen dazu. Ich weiß nicht, welche Erfahrungen andere Eltern mit Mottokuchen haben, aber die Kinder davon zu überzeugen, dass eine blaue oder grüne Creme wirklich essbar ist, kostet immer einige Mühe.
![]() Für die Rakete habe ich wieder solche Essknete benutzt. Ich hab die Rakete geformt und die Jungs haben den Rest verbastelt. Leider ist mir das Zeug zu hart geworden, so dass wir nix davon naschen konnten. Zum Glück funktionierte es noch als Deko. Ich hatte mir in einem Backwarenversand nämlich silbernes Lebensmittel-Spray bestellt, um damit die Kekse zu besprühen, so konnte man nicht sehen, dass die Rakete viel zu dunkel geworden war.
![]() Außerdem hatte ich noch einen Raketen-Keks-Ausstecher entdeckt. Da die Essknete nicht mehr genießbar war, habe ich nochmal normalen Keksteig gemacht und Raketen ausgestochen. Vor dem Backen habe ich jeweils einen Holzspieß (Zahnstocher) reingesteckt, so konnte ich die Raketen als Muffinspieße benutzten. Die hab ich auch silber eingesprüht.
Allerdings muss ich zugeben, dass ein Kind bei der Feier sagte, dass er noch so ein Muffin mit einen silbernen Fisch drauf möchte...
Zu Trinken gab es "Für Erdlinge geeignetes Weltraumwasser in 3 Geschmacksrichtungen" (Apfelschorle, Zitrobrause und Wasser). Ich habe einfach auf den Etiketten Sternenpapier aufgeklebt. Für draußen habe ich wieder den Getränkespender rausgeholt und mit verdünntem Apfelsaft gefüllt.
![]() Als zwischen den Regengüssen mal wieder die Sonne raus kam, da sind die Jungs auch gleich raus und es gab ein Eis. Dieses Düsenjäger-Eis fand ich perfekt für das Thema.
![]() Zum Abend gab es ganz unspektakulär belegte Brote und Mini-Pizza.
![]() SPIELE Wie in der Einladung angekündigt, habe ich mit den Kindern eine Reise durch das Sonnensystem gemacht. Selbstverständlich sollten die Kinder auch was dabei lernen, deshalb hab ich zu jedem Planeten was erzählt und kleine Fragen gestellt (direkt aus einem Weltall-Buch und was ich mir auf den Spielkarten notiert hatte) und dann auf jedem Planeten ein Spiel gemacht.
Hier links sieht man mal die Vorbereiteten Sachen und rechts eine Mitmach-Karte. Das kommt bei den Kindern gut an. Es gibt für jedes Spiel nicht nur einen kleinen Preis, sondern auch einen kleinen Klebepunkt auf ihre Karte.
![]() Spiel 1:
Sonne - Im Mittelpunkt unseres Sonnensystems steht ein einzelner Stern – die Sonne. Die Sonne ist ein riesiger, brennender Gasball. Sie liefert uns Wärme und Licht zum Leben, bis zur Erde legen die Sonnenstrahlen 150 Millionen Kilometer zurück und brauchen dafür nur Achteinhalb Minuten. Um unsere Sonne kreisen 8 Planeten.
Die Sonne ist ja wahnsinnig heiß. Ebensoheiße Meteoriten-Splitter sind auf unserer Erde gelandet und müssen nun aus dem Weg geräumt werden, damit wir weiter feiern können. Dies geht natürlich nur mit Schutzhelm und Zange.
Vorbereitung:
Ich habe vion meinen alten Moped-Integral-Helm (wie gut, dass der Opa nix weg wirft) das Visir entfernt und in der Plastik-Umrahmung ein Stück von einer Rettungsdecke eingeklemmt. Sah sehr echt aus, weil die Folie von außen spiegeln. Von innen jedoch kann man prima durchsehen. Außerdem brauchen wir eine große Grillzange und in Silberfolie eingewickeltes Spielzeug in verschiedenen Größen, aber nur so groß, dass es mit der Grillzange zu packen geht.
Die Aufgabe:
Nun mussten die Kinder (diesmal waren es 9) jeder 3 Splitter aus dem Weg räumen. Also Helm auf - mit der Grillzange packen - die Treppe hoch ins Kinderzimmer bringen. Alles sollte in 5 Min geschafft sein und ich war erstaunt, dass erst zum Schluss die Kinder auf die Idee kamen, mehrere Splitter mit einem Mal zu greifen.
![]() Spiel 2:
Merkur ist der Sonne am nächsten und umkreist diese am schnellsten. Er umrundet die Sonne in nur 88 Tagen mit 173 000 km/h und ist damit schneller als alle Raketen, die die Menschen je gebaut haben. Wie unser Mond ist er mit ganz vielen Kratern übersäht. Merkur ist der kleinste Planet unseres Sonnensystems.
Dieses Wickelspiel ist ein Spieleklassiker, den die Kinder immer wieder gern spielen. Meine Jungs sagen mir auch direkt bei der Mottoplanung, was man denn diesmal ranhängen könnte.
Vorbereitung:
Für den Weltraumgeburtstag habe ich kleine Ufos gebastelt. Dafür einfach eine Styropoor-Kugel mittig durchschneiden. Jeweils eine Hälfte an die Unterseite einer CD kleben und die andere Hälfte an der Oberseite, so dass sie Deckungsgleich kleben. Dann die Kugel mit silberner Acrylfarbe anmalen. Da das Spiel für draußen geplant war und die Ufos vom Rutschturm aus nach oben schweben sollten, habe ich die Haken an der Oberseite der Ufos festgemacht.
Leider hat uns ja das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, deshalb mussten die Ufos auch auf dem Boden langrutschen. Da wäre ein Loch an der Seite in der CD besser gewesen.
Dann braucht man noch einen großen Stock zum Aufwickel - ich benutze seit Jahren diese überlangen Holzbausteine - und eine Schnur. Die Aufgabe:
Die Schnur wird abgewickelt und die Ufos in gleicher Entfernung (ca. 3 m) abgelegt. Dann muss die Schnur aufgewickelt werden, indem der Stock gedreht wird. Wer als erstes sein Ufo direkt am Stock hat, der hat gewonnen. Diesmal waren es ja 9 Kinder, deshalb habe ich die Spiele so vorbereitet, dass immer 3 gegeneinander antreten können.
![]() Spiel 3:
Venus ist der heißeste Planet und ist fast so groß wie die Erde. Sie ist der hellste Planet und wird auch Abendstern genannt. Venus ist der einzige Planet, der sich linksherum dreht. Nur der Merkur und die Venus haben keinen Mond. Sehr kurios: auf der Venus ist das Jahr kürzer als der Tag. Ein Venustag dauert 243 Erdentage, weil sich der Planet sehr langsam um die eigene Achse dreht. Dafür ist die Venus schneller beim Umkreisen der Sonne, so dass ein Venusjahr nur 225 Erdentage lang ist.
Vorbereitung:
Für diese Spiel brauchen wir eine Alien-Klatschhand, ausgestanzte Sterne und eine feste und glatte abwischbare Unterlage. Ich habe die Rückseite einer Schreibtischunterlage benutzt und das hat gut funktioniert. Außerdem brauchen wir ganz viele ausgestanzte Sterne. Ich habe dafür mit einem Motivlocher Sterne aus silbernen Bastelpapier genommen, die auch auf dem Tisch als Deko dienten. Die Jungs haben auch fleißig beim Ausstanzen geholfen. Alternativ geht auch solches Metall-Konfetti, das gibt es ja auch in Sternform. Auf jeden Fall sollte es an der Glibberhand haften und sich auch wieder ablösen lassen.
Die Aufgabe:
Die Sterne werden gleichmäßig auf der Unterlage verteilt. Die Kinder müssen nun mit der Hand auf die Unterlage klatschen und so die Sterne aufsammeln und vor sich ablegen, also von der Hand abfummeln. Ich hatte 3 Hände und so sind immer 3 Kinder gegeneinander angetreten. Wer die meisten Sterne gesammelt hat, der hat gewonnen.
![]() Spiel 4:
Unser Heimatplanet –die Erde- ist zum größten Teil mit Wasser bedeckt. Deshalb wird er auch der blaue Planet genannt. Das Wasser, der Sauerstoff und andere Gase machen die Erde zum einzigen Planeten, auf dem es Leben gibt. Die Erde ist magnetisch. In ihrem Inneren hat sie einen Kern aus geschmolzenen Metall, der den ganzen Planeten in einen riesigen Magneten verwandelt. Darum zeigt die Nadel in einem Kompass immer zum magnetischen Nordpol.
Vorbereitung: Für dieses Spiel brauchen wir nur einen aufgeblasenen Luftballon für jedes Kind. Ich hab einfach die Ballons verteilt und hab dann nur noch beim Knoten machen geholfen. Das Aufblasen geht ja schon alleine.
Die Aufgabe:
Ziel des Spiels ist es, die Schwerkraft zu überlisten. Das heißt: Jeder muss seinen Luftballon in der Luft behalten und er darf nicht die Erde berühren. Auch dieses Spiel war für draußen geplant, weil der Wind ja dann noch dazukommt. Aber wegen pitschnasser Terrasse war das leider nicht möglich auch wenn schon wieder die Sonne schien.
Solange wie die "Tanzfläche" noch voll war ist öfter einer runtergefallen, weil man sich ja gegenseitig behindert. Als nur noch 3 übrig waren, da musste ich "gegenseitiges Stören" zulassen, um noch einen Gewinner zu finden. Danach war ich dann froh, dass ich es nicht von Anfang an zuließ, denn da kommt schnell Ärger auf.
![]() Spiel 5:
Mars trägt den Namen des römischen Kriegsgottes, weil er der einzige rote Planet ist und Rot ist auch die Farbe des Blutes. Seine rote Farbe kommt aber davon, dass der Sand und die Steine auf der Oberfläche sehr viel Eisen enthalten. Auf dem Mars gibt es den größten Vulkan unseres Sonnensystems, er ist 25 km hoch und hat einen Durchmesser von 600 km.
Vorbereitung:
Die Jungs lieben ja ihre Nerf-Pistolen (für mich handelt es sich da eindeutig um einen Schreibfehler, denn manchmal entwickeln sich die Dinger zu Nerv-Pistolen). Aber egal - diesmal sollten sie für ein Spiel eingesetzt werden. Dafür haben wir ein riesiges Alien gebastelt. Den Kopf hat mein Sohnemann in der Schule aus einem Schuhkarton gebastelt. Die beiden unteren Teile sind in eine Rettungsdecke eingeschlagene Kartons aus denen ich dann große Sterne ausgeschnitten habe. Die Aufgabe:
Eigentlich sollten die Pfeile in die Löcher geschossen werden. Aber als sich das nach erstem Testen als recht schwierig
erwies, wurde das Spiel umgemodelt. Ziel war es nun, das Alien zu treffen und wer es schaffte, in die Löcher zu treffen, der bekam eine Tüte Gummibärchen extra.
![]() Spiel 6:
Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem. Siehst du das "Rote Auge" auf seiner Oberfläche? Das ist ein riesiger Wirbelsturm, der schon seit über 300 Jahren tobt. Dieses "Auge" ist fast doppelt so groß wie unsere Erde. Jupiter ist von einer eiskalten Wolkenschicht umgeben.
Vorbereitung:
Für dieses Spiel brauchen wir 2 einfache Raketen aus Toilettenpapier-Rollen, die auf einer dünnen aber festen festen Schnur aufgefädelt werden. Zum Auffädeln in der Spitze ein kleines Loch mache, nicht zu groß und nicht zu klein. So, dass die Rakete gut über die Schnur sausen kann. Ich habe übrigens Paketband benutzt. Außerdem brauchen wir eine Möglichkeit, die Schnur wenn möglich parallel zu spannen. Dafür habe ich zwei Stühle mit hoher Lehne in ca. 3m Entfernung aufgestellt und die Schnur an der Lehne befestigt. Wichtig ist, dass die Schnur straff gespannt ist.
Die Aufgabe:
Raketen-Wett-Pusten
Nun sollen die Kinder von hinten in die Rakete pusten, um sie von einer Seite auf die andere zu bringen. Dabei haben die Jungs die unterschiedlichsten Techniken benutzt. Kichererbsen haben bei diesem Spiel jedoch keine Chance, denn wer kann schon pusten, wenn er lacht...
Ich hätte nie gedacht, dass sich ausgerechnet dieses Spiel zum absoluten Renner entpuppte. Die Jungs wollten gar nicht aufhören. Allerdings muss man gut darauf achten, dass ausreichend Pausen zwischen den Runden sind, damit den Kids nicht der Atem ausgeht.
![]() Spiel 7:
Saturn ist vor allem wegen seinen Ringen bekannt, aber er ist nicht der einzige Planet mit Ringen. Auch Jupiter, Neptun und Uranus haben welche, die sind nur nicht so gut zu sehen. Die Ringe bestehen aus Staub und Eisbrocken. Saturn ist zweitgrößte Planet. Nur Jupiter ist größer.
Vorbereitung:
Zur Vorbereitung von diesem Spiel habe ich mir aus einem Billigmarkt solche Rollen besorgt auf denen Tischdecken-Meterware aufgerollt war. Diese Rollen habe ich gemeinsam mit den Jungs mit Kreppapier bezogen und unten aus Kartonstücken Standfüße angebracht. Die Ringe waren noch vom Pokemon-Geburtstag vorhanden und sind mit Kreppapier umwickelte Pappkreise.
Die Aufgabe: Ziel des Spiel ist es, die Ringe auf die Rakete zu werfen, was schwieriger ist als es aussieht, weil im Verhältnis zu den Kindern so eine 1.40m hohe Rakete doch recht hoch ist.
![]() Spiel 8:
Uranusgehört auch zu den Riesenplaneten in unserem Sonnensystem. Er ist der drittgrößte Planet und es wurden schon 17 Monde entdeckt, die um ihn kreisen. An den Polen des Uranus ist es wärmer als an seinem Äquator, weil er fast rechtwinklig zur Seite gekippt rotiert. Von der Erde aus sieht man ihn blau-grün leuchten.
Vorbereitung:
Bei diesem lärmintensiven Spiel war es besonders schade, dass wir nicht auf die Terrasse konnten. Ich hatte zwei Pakete von diesen Raketenballons besorgt. Das sind ganz lange Ballons, die mit einem Röhrchen aufgepustet werden müssen, weil die Öffnung sehr lang und schmal ist. Wenn man sie dann losfliegen lässt, dann machen sie einen Höllenlärm. Leider sind in einer Packung mit 8 Ballons nur 4 Röhrchen, deshalb bin ich auf die Suche nach geeignetem Ersatz durch den Haushalt gewandert und habe diese dicken Trinkhalme dafür ausprobiert. Und siehe da - es funktioniert. Einfach die Trinkhalme halbieren und schon hat man ein perfektes Aufpust-Röhrchen.
Jeder bekam einen Ballon und musste ihn aufpusten. Leider erwies sich das doch als schwieriger als angenommen, so dass ich einige Ballons selbst aufpusten musste. Da war die Trinkhalm -Variante gerade gut, denn ich wollte ja nicht die bereits benutzten Röhrchen nehmen...
![]() Die Aufgabe:
Raketenballons-Wettfliegen
Nachdem alle Ballons aufgeblasen waren, haben sich die Kinder in eine Reihe aufgestellt und gleichzeitig losgelassen. Dann sollte ermittelt werden, welcher Ballon am weitesten fliegt. Bei gleichfarbigen Ballons wurde extra der Anfangsbuchstabe vom Namen draufgeschrieben. Das war allerdings nicht nötig, da die Jungs ganz genau die Flugbahn ihrer Ballons verfolgten. ![]() Spiel 9:
Neptun ist nach dem griechischen Meeresgott benannt. Seine blaue Farbe erinnerte die Menschen schon damals an das Meer. Neptun ist der windigste und kälteste Planet unseres Sonnensystems und hat außerdem die höchste Anziehungskraft.
Vorbereitung:
Auch das Büchsenwerfen ist ein Klassiker, der gern gespielt wird, weil es einfach alle können. Da die Kinder größer werden, bin ich auf etwas kleinere Büchsen umgestiegen. Ich hab sie mit Sternenpapier und Aliens beklebt. Als Wurfgeschoss habe ich Meteoriten aus einem Knäul Zeitungspapier hergestellt, welcher mit Kreppbändern einen Schweif bekam und dann mit Silberfolie umwickelt wurde. Die Aufgabe:
Nun mussten mit den Meteoriten die Büchsen umgeworfen werden. Durch den Schweif hatten die Wurfgeschosse natürlich ganz anderen Flugeigenschaften als normale Bälle, aber als sich die Kinder darauf eingestellt hatten, ging die Post ab.
![]() ENDE DER REISE
Nachdem wir nun alle Planten besucht hatten und unsere Reise quasi abgeschlossen war, erhielt jedes Kind so ein kleines selbstgewerkeltes Büchlein zu unserem Sonnensystem. Zu jedem Planeten habe ich in einer Datei ein Bildchen und "technische Daten" zusammengestellt und am Schluss noch den Planten-Reihenfolge-Merksatz.
"M(erkur)ein V(enus)ater e(rde)klärt m(ars)ir j(upiter)eden S(aturn)onntag u(ranus)nseren N(eptun)achthimmel."
Die Bilder habe ich ausgedruckt und auf vorher zurecht geschnittene Tonkartonkärtchen geklebt. Bei den Kärtchen habe ich die Ecken abgerundet und dann alles mit einem Buchring zusammengefasst. ![]() PREISE / MITGEBSEL FÜR DIE GÄSTE ![]() Da meine Idee mit den Salatcontainern nicht funktionierte, habe ich wieder die üblichen Papiertüten genommen und Serviettenmotive drauf geklebt. Ich stelle die Tüten immer direkt am Anfang bereit, denn so können die bei den Spielen gewonnenen Preise gleich weggesteckt werden. Bei so vielen Kindern kommt es sonst schnell zu Verwechslungen. Das sind ein paar Preise, die es gab:
Glitzerder Edelstein - in Saturntüte verpackt. Mini-Leuchtstab (Walzkidzz), Leucht Weltraum Armbänder also z.B. der Stern und die Rakete oben im Bild (ebay), Luftballons, Gummibärchen, Weltraumaufkleber (firlefantastisch) und die Raketenballons konntennatürlich mitgenommen werden.
![]() Diese Fallschirm-Aliens waren als Preise jedoch der Hit. Ich hatte sie beim Mars als Gewinn verteilt und mit den Worten angekündigt, dass ich Aliens auf dem Mars entdeckt habe. Dann habe ich eine Schüssel hervorgeholt in der Mars-Riegel lagen und darauf die Fallschirm Aliens.
![]() Naschitüten für die Schulklasse:
Diese kleinen Tütchen habe ich für die Klassenkameraden gebastelt. Als Tüte habe ich solche Sammelkartenhüllen genommen und oben dran ist natürlich ein Weltraum-Motiv angetackert. ![]() SONSTIGES Anstatt des üblichen Flaschendrehens zum Geschenke auspacken wurde diesmal mit dem Nerfblaster gedreht... Die Dinger lagen wegen der Spiele bereit. ![]() Das thematisch passende Geburtstagsgeschenk musste unbedingt auch ausprobiert werden. Das ist eine Luft-Wasser-Rakete, die auch richtig gut abhebt. Dafür muss etwas Wasser in die Kunststoff-Rakete gefüllt werden. Praktischerweise ist gleich eine Einfüllöffnung dran, die man an einen Schlauch anschließen kann. Dann wird mit einer handelsüblichen Fahrradpumpe ein bestimmter Druck erzeugt und per Seilfernbedienung die Halterung gelöst. Dann gehts ab in die Luft.
Zum Glück war bei der Familienfeier das Wetter auch entsprechend gut und auf der Riesenwiese hinter unserem Haus ist auch genug Aktionsfläche für den Raketenstart.
![]() Bei der Kindergeburtstagsfeier war das Wetter ja nicht so toll. Abwechselnd starke Sonne, Sturm und Starkregen. Deshalb sind die Spiele, die ich auf der Terrasse geplant hatte auch ins Wasser gefallen, weil sie einfach nassgeregnet viel zu glatt ist. Aber als der Regen endlich vorbei war und es sich etwas abgetrocknet hatte, da konnten die Jungs auch wieder raus und ein bisschen rumtoben.
![]() Ein paar von den Kindern, die etwas länger geblieben sind, sind auch nochmal in den Pool gesprungen.
![]() Trotz Wetterchaos war es wieder ein richtig schöner Geburtstag.
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